Den ganzen Tag war ich heute unterwegs. Ich habe mich noch einmal zu IKEA gewagt (Fehler!), habe mich am Maybach-Ufer durch den Wochenmarkt gewühlt, habe im Supermarkt Johannisbeeren und in Steglitz Sonnencreme erworben. Und egal wievielen seltsamen Menschen ich begegnet bin, nichts konnte meine gute Laune trüben. Was war mein Geheimnis? Die Antwort darauf ist leicht: Die Aussicht auf eine leckere Schüssel Miso-Suppe am Abend. Da ich diese bisher nur im Restaurant gegessen habe, mich aber vorgestern mit den entsprechenden Zutaten eingedeckt habe, war es heute an der Zeit, sie einmal selbst zu kochen ... Und sie war lecker.
- 300 ml Dashi (Fond aus Bonito-Flocken - ich habe fertiges Dashi-Pulver verwendet)
- 1/2 TL Miso-Paste (Sojabohnen-Paste)
- Wakame (Seetang) Menge nach Belieben
- 1 Frühlingszwiebel
- 50 g Seidentofu
Den Fond zum kochen bringen, dann einen Esslöffel abnehmen und mit der Miso-Paste glattrühren. Dann zur übrigen Brühe hinzugeben und nochmals aufkochen. Die Frühlingszwiebel schräg in feine Streifen schneiden (sieht einfach hübscher aus), Seidentofu in Würfel schneiden (Kinder dürfen das hier weder lesen noch nachmachen! Ich habe ihn auf der Hand geschnitten und ihn sanft in die Brühe gleiten lassen, weil Seidentofu sonst leicht bricht) und Wakame einweichen. Die Zutaten hinzugeben und zwei Minuten ziehen lassen. Dann genießen! Ich habe noch ein Schüsselchen Reis und mit Honig gesüßten Erdbeer-Grün-Tee dazugereicht.
Was mache ich mit der restlichen Dashibrühe?
Da ein Päckchen Dashi-Pulver von zehn Gramm gut und gerne vier Liter ergibt: In eine große Schüssel damit, auskühlen lassen und ab in den Kühlschrank. Möglichst schnell aufbrauchen.
Was mache ich mit den restlichen Frühlingszwiebeln?
Da man Frühlingszwiebeln für gewöhnlich im Bund kauft: Alle schneiden, in eine Plastikdose füllen und ab ins Gefrierfach.

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