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08 September 2008

Bento Zubehör

Heute möchte ich euch mit verschiedenem Zubehör vertraut machen. Mehr als das, was ich hier aufführe ist definitv nicht notwendig und man kommt auch mit weniger gut klar. Natürlich verstehe ich, wenn man diesem süßen Zubehör nicht widerstehen kann. Ich will hier eigentlich bloß vor einer Sucht warnen +.+.

Also als erstes haben wir hier verschiedene Silikonformen. Sie sind nützlich, um die verschiedenen Gerichte in eurem Bento voneinander zu trennen. Aber das ist nicht ihre einzige Fähigkeit. Ihr könnt sie auch verwenden, um Götterspeise darin zuzubereiten und die meisten eignen sich auch wunderbar als Backform in Mikrowellen. Ich habe hier drei verschiedene Größen. L (blütenförmig), M (rund) und S (herzförmig). Das dürfte für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend sein. Für kleine Gerichte habe ich die Boxen, auf denen Cinnamoroll abgebildet ist. Man kann zum Beispiel Desserts und Obst in ihnen transportieren, oder aber auch Sauce, oder was eben sonst noch nicht viel Platz einnimmt. Denn eins muss man sagen, diese Container sind wirklich klein.

Dann habe ich ein kleines Pieker-Sortiment. Die kleinen mit den japanischen Designs und die Noten sind ideal, um Kleinigkeiten wie Obst und Gemüse, Hackbällchen und Würstchen und anderes aufzuspießen, damit es sich handlicher essen lässt. Die langen Spießer sind teilweise von meinen Eltern, also langweilige Cocktailspieße, oder aus verschiedenen Bars, ebenso langweilige Cocktailspieße, die dafür aber "Diebesgut" sind. Sie eignen sich hervorragend, um Sandwiches beisammen zu halten, wenn man mehrere nebeneinander aufreiht. Und unten links sind Pieker speziell zum Aufspießen von Mais. Denn es gibt wohl kaum etwas, das unbequemer zu essen ist als Maiskolben und da ist man dankbar für so ziemlich jede Hilfe.

Das sind meine Saucenbehälter. Links sind große Dosen, in denen man Dressing oder süße Saucen transportieren kann (in dem einen ist Schokosauce ´.`). In der Mitte sind Behälter, die für Gewürze und Furikake (kann man in asiatischen Supermärkten kaufen) geeignet sind. Rechts oben sind kleine Container, für dickflüßigen Saucen wie Mayonaise, Wasabi, Ketchup, etc. und auch Ingwer, oder was auch immer. Rechts unten sind kleine Soßenbehälter, die vom Prinzip her wie Pipetten funktionieren und wunderbar geeignet sind für kleine Mengen flüssiger Sauce wie Soyasauce.

Jetzt kommen wir auch schon zu meinem Besteck. Natürlich gehören zu Original japanischen Bentos unbedingt Stäbchen. Und wenn sie in einer Box sind - sogar noch besser. Die oberen habe ich passend zu einer meiner Bento-Boxen gewählt. Die mittleren hat mir eine Freundin nach ihrem Austauschjahr in Japan mitgebracht (weshalb der Lack auch schon ein bisschen ab ist - ist schon sechs Jahre her...). Die unteren sind aus einem asiatischen Supermarkt (der kleine an der Gedächtniskirche). Dann natürlich auch verschiedene Gabeln und Löffel. Keine Messer. Wird in der asiatischen Kultur halt nur zum Zubereiten, aber nicht zum Essen verwendet. Besonders stolz bin ich auf meine Klapplöffel, die man manchmal in diversen Kellogg's-Packungen findet.

Diverse Ausstechformen, um Obst und Gemüse auszustechen, oder um Toast ansehnlicher zu gestalten, oder herkömmlich für Cookies. Man kann sie aber auch genausogut als Reisformer verwenden, oder ähnliches. Und dann die verlorene Herzform, um damit Omelette, Pfannkuchen, Spiegelei und so weiter in Form zu braten.

Das sind meine Deko-Artikel. Links oben sind Schablonen, um mit Furikake oder Kakaopulver, usw. Muster auf Speisen zu streuen. Rechts oben ist Trenngras. Kann man wiederverwerten, einfach gut abwaschen, trocknen lassen und wieder zurück in die Box. Kostet zwar nicht die Welt, aber manchmal kann man auch geizig sein. Und unten sind Easy Punches, also Formstanzer. Mit denen kann man aus Nori, oder Esspapier, oder vielleicht auch Aufschnitt und Gemüse (sollte ich mal ausprobieren) kleine Dekore ausstanzen.

Meine kleine Kinchaku-Sammlung. Links oben ist selbst genäht, unten gehört zu meinem Häschen-Bento und rechts oben habe ich vor Jahren von einer japanischen Freundin als Mitbringsel aus Japan bekommen. Neulich habe ich dazu das passende Gummiband gefunden und das hat mich sehr glücklich gemacht. Ist von Femmio Valentino.

Kommen wir nun zu meinen Sushi-Accessoires. Rechts Paddel und Maki-Sushi Matte. Die Matte wird nicht nur zum Rollen von Sushi verwendet, damit kann man auch Sandwichrollen machen und Tamagoyaki in die entsprechende Form drücken. Links oben ist ein O-Nigiri-Former. Mit ihm kann man sehr einfach Reisbällchen formen, wie sie eigentlich sehr bekannt sind. Gibt es auch in Anpanman- oder Hello-Kitty-Form, aber ich bin da eher ein Purist. Außerdem sehen diese Figuren sowieso meistens erst nach dem entsprechendem aus, wenn man sie dekoriert. Zu viel Aufwand! Und unten sind Nigiri-Former, einmal für eckiges und einmal für rundes Nigiri.

Eigentlich kein Bento-Accessoire, aber trotzdem sehr nützlich. Auch darin kann man Götterspeise in Form gießen. Aber auch zum Beispiel Saucen portionsweise einfrieren. Praktische Helferlein.

Bento Organisation

Um so viel Bento-Zubehör auf einen Blick greifbar zu haben, ist ein bisschen Ordnung nötig. Ich bin nicht so der ordentliche Mensch, weshalb es für mich umso wichtiger ist, dass alles seinen Platz hat. Ich habe mir also von IKEA zwei Minikommoden gekauft, meinen Freund gebeten, sie aufzubauen und dann habe ich sie Safrangelb angestrichen, damit sie zum Rest der Küche passen. Wie man unschwer erkennen kann, habe ich die beiden obersten Reihen freigelassen, um meine Bento-Boxen staubfrei zu verstauen.


Die Schubladen habe ich mit Geschenkpapier, das um Papp-Rechtecke gewickelt wurde, ausgelegt. Sieht sehr süß aus, nicht war?


Im oberen freien Raum habe ich sämtliche meiner Bento-Boxen untergebracht, und ich hoffe (oder vielmehr, mein Freund hofft), dass es nicht mehr allzu viele werden. Auf der freien Fläche oben sind meine Sushi- und Nigirihelfer, meine Eiswürfelbehälter, und meine Zuckerherzen, farblich sortiert...


Die obersten Schubladen:

Erste Schublade: Boxen für Nebengerichte (wie Desserts und Obst) und Silikonformen.
Zweite Schublade: Saucenbehälter, Gewürzbehälter und Pieker.
Dritte Schublade: Ausstechformen und Pfannkuchenform.


Zweite Reihe:

Erste Schublade: Easy Punches, Trenngras und Schablonen zur Dekoration.
Zweite Schublade: Besteck
Dritte Schublade: Kinchakus und Nigiri-Sushi-Halterung für meine Häschen-Bento-Box.


Und in den beiden untersten Reihen sind die verschiedenen Süßigkeiten, die wir uns vorgenommen haben, irgendwann mal aufzubrauchen ^.^.

31 August 2008

Bento Boxen

Heute gehe ich anhand meiner eigenen Sammlung an Bento-Boxen auf die unterschiedlichen Formen von diesen ein. Wie suche ich mir eine passende Box aus? Was, neben ansprechendem und entsprechendem Design, besonders wichtig ist, sind die unterschiedlichen Größen. Welche Größe passt zu meiner Altersgruppe? Anbei eine Tabelle, die darüber Aufschluss geben soll. Links sind die Angaben für Frauen, rechts die für Männer. In der ersten Spalte ist die Altersgruppe, in der zweiten die durchschnittliche Körpergröße (in Japan), in der dritten die empfohlene Kalorienzufuhr in einem Bento Lunch und in der vierten das entsprechende Fassungsvermögen der Box.

Bento Box #1


Eigentlich keine richtige Bentobox, eher eine Dessertbox. Praktisch, da sie innen unterteilt ist. Und natürlich durch Cinnamoroll unglaublich süß!

Fassungsvermögen: 210 ml
Platzsparend stapelbar:
nein

Bento Box #2

Diese Box ist eigentlich ein Sandwichcontainer und vor allem deswegen praktisch, weil er zusammenklappbar ist. Dadurch nimmt er gerade einmal so viel Stauraum ein, wie der Deckel allein benötigen würde.

Fassungsvermögen: zwei halbierte Sandwiches
Platzsparend stapelbar: ja


Bento Box #3


Diese Box ist definitiv nichts für ein Umfeld, in dem man ernst genommen werden muss. Also mehr was für einen Nachmittag im Park. Oder eben, wenn man ein kleines Mädchen hat., kann man so tun, als ob sie diesem gehört ^.^. Denn wer will schon, dass der Chef einen mit einer MyMelody Lunchbox zu Gesicht bekommt? Praktisch ist sie vor allem wegen des herausnehmbaren Schälchens.

Fassungsvermögen: 370 ml
Platzsparend stapelbar: nein, da ein-etagig

Bento Box #4


Diese Bento Box mag drei Etagen haben, aber trotzdem hat sie kein sonderlich großes Fassungsvermögen. Sie ist in einfachem weiß mit rosa Deckeln gehalten.

Fassungsvermögen oben: 170 ml
Fassungsvermögen oben: 165 ml
Fassungsvermögen unten: 155 ml
Fassungsvermögen gesamt: 490 ml
Platzsparend stapelbar: nein

Bento Box #5


Diese Box ist nur ein-etagig und auch nicht aus Japan, sondern von kik. Hiermit bestätigt sich wiederum meine Theorie, dass selbst in solchen Läden, die eher keinen hochwertigen Ruf haben, Schmuckstücke zu finden sind.

Fassungsvermögen gesamt: 500 ml
Platzsparend stapelbar: nein, da ein-etagig

Bento Box #6


Die kleinere Etage der Box lässt sich in der größeren gut unterbringen, sodass sie gut verstaubar ist. Sie ist verziert mit einem dezenten Kirschblütenmuster.

Fassungsvermögen oben: 330 ml
Fassungsvermögen unten: 250 ml
Fassungsvermögen gesamt: 580 ml
Platzsparend stapelbar: ja

Bento Box #7


Die blaue Bento Box zeichnet sich, genau wie die gelbe, durch die Fähigkeit aus, ineinander gestapelt zu werden. Sie hat ein süßes Libellenmuster aufgedruckt, das trotzdem dezent genug ist, um nicht kitschig zu wirken.

Fassungsvermögen oben: 250 ml
Fassungsvermögen unten: 360 ml
Fassungsvermögen gesamt: 610 ml
Platzsparend stapelbar: ja

Bento Box #8


Diese Bento Box ist ideal für Bentos mit O-Nigiri, also Reisbällchen, oder für Sandwiches. Das Design ist von dem japanischen Künstler Shinzi Katoh und greift russische Matruschkas auf. Was hier nicht zu sehen ist: Der Spruch, der darauf gedruckt ist und der mich erst dazu bewogen hat, diese Box zu kaufen:

Little by little, we become small.

Fassungsvermögen oben: 270 ml
Fassungsvermögen unten: 350 ml
Fassungsvermögen gesamt: 620 ml
Platzsparend stapelbar: nein

Bento Box #9


Bento Box #9 ist gleichermaßen auch meine allererste. Sie ist süß, aber kann trotzdem auch in die Welt der Erwachsenen mitgenommen werde. Bedruckt ist sie mit traditionellem Hasenmuster und Kirschblüten. Besonders praktisch und somit auch ideal als Einsteigerbox ist sie deshalb, weil sie schon einiges Zubehör integriert hat. In der unteren Etage ist ein Trenner und eine Ablagemöglichkeit für Nigiri, oben ein Trenner, der, je nachdem wie er eingestzt wird, entweder in zwei, drei oder vier Sektionen teilen kann. Natürlich lässt sich auch alles herausnehmen.

Fassungsvermögen oben: 280 ml
Fassungsvermögen unten: 350 ml
Fassungsvermögen gesamt: 630 ml
Platzsparend stapelbar: ja, ohne Nigiriablage

20 August 2008

Wackelpudding

Heute habe ich das erste Mal den Versuch unternommen, Wackelpudding oder auch Götterspeise selbst herzustellen. War ganz einfach. Und viele Zutaten sind dafür auch nicht nötig:
  • 500 ml Saft (möglichst 100 %, hier ist es Birnsaft)
  • 1 Packung gemahlene Gelatine
  • Gummitiere nach Belieben

Zuerst nimmt man etwas Saft ab, gibt ihn schon einmal in einen Topf und mischt die gesamte Gelatine unter. Man lässt das Ganze zehn Minuten quellen, irgendwann sieht es dann aus wie Mus.

Während der Wartezeit kann man schon einmal die Förmchen oder die Schüsseln mit Gummitierchen auslegen. Vorsicht! Gummitierchen in Wackelpudding sind zäher als man es gewohnt ist.


Nachdem die zehn Minuten Quellzeit um sind, erhitzt man das Ganze, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat und die Konsistenz nicht mehr breiig sondern flüssig ist. Dann gibt man auch den restlichen Saft hinzu, verrührt alles sorgfältig und füllt die Masse in die Förmchen. Ab in den Kühlschrank damit ~(´.`)~. Bis die Masse fest ist können einige Stunden vergehen. Das hängt auch von der Größe der Förmchen ab. Also etwas Geduld. Oder ihr lasst alles über Nacht erkalten. Bekanntlich vergeht die Zeit im Schlaf wie im Flug.

Wenn der Wackelpudding hart geworden ist, könnt ihr ihn verspeisen. ABER: es gibt auch eine zweite Möglichkeit. Ihr könnt die Silikonformen ins Gefrierfach tun und sie über einige Stunden durchfrieren lassen. Es müssen hierbei aber Silikonformen sein. Ihr nehmt also den gefrorenen Wackelpudding aus dem Gefrierfach und stülpt die Silikonformen ab.

Dann nehmt ihr euch einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und füllt es darein um. Legt es wieder ins Gefrierfach und dann entnehmt ihr es morgens wieder portionsweise. So könnt ihr einen essbaren Kühlakku in euer Bento tun. Itadakimasu!

13 August 2008

Reis einfrieren

Also wenn ich Reis koche, dann bleibt meistens auch was übrig. Was also mit dem restlichen Reis machen? Ich nehme dann für gewöhnlich einen Gefrierbeutel, fülle den übrigen Reis hinein, drücke den Beutel platt und verschließe ihn. Dann drücke ich Mulden mit einem Spieß oder ähnlichem, um Portionen abzutrennen und friere das Ganze ein. Danach lässt sich alles portionsweise entnehmen. Einfach abbrechen!

Wenn ihr den Reis dem Gefrierfach entnehmt morgens schnell in der Mikrowelle erhitzen. Oder wenn ihr so wie wir keine Mikrowelle habt, dann einfach über Nacht auftauen lassen.

Was man natürlich auch machen kann: Den Reis schon in Form von Onigiri oder eben in Form eurer Bento-Box einfrieren. Und dann eben bei allem anderen genauso verfahren wie zuvor erwähnt.

08 August 2008

Bento Belt

Wenn ihr noch einen Schritt weitergehen wollt, dann könnt ihr noch ein passendes Gummiband nähen.

Dafür braucht ihr einfach nur relativ breites Gummiband (1,5 cm mindestens) und etwas Reststoff von eurem neuen Kinchaku (2 Mal die Breite des Gummibandes horizontal und vertikal). Mit einem cm Nahtzugabe zuschneiden und rechts auf rechts an der Breite zusammennähen. Umkrempeln, plattbügeln und die Enden zusammennähen. Über das Gummi stülpen. Die Enden des Gummis übereinanderlegen und feststeppen. Um diese Naht zu verdecken mit dem vorher genähten Stoff verdecken und in dem Muster auf dem Bild festnähen. Ähnlich wie "Das ist das Haus vom Nikolaus". Kennt ihr dieses Spiel? Beliebt in der Grundschule gewesen. Zumindest bei uns.

Kinchaku

Da momentan nicht so viele Möglichkeiten bestehen, Bentos zu packen, dachte ich, man könnte ja mal ein paar praktische Tips geben. Heute geht es darum, sein eigenes Kinchaku zu nähen. Kinchakus sind diese Baumwollbeutel, die unter anderem auch zum Transport von Bentos dienen. In Japan sollten diese Beutel möglichst selbstgemacht sein. Wobei hier natürlich nicht sicher ist, wie nahe Realität und Wunschdenken beieinander liegen ^-^.


1. Zutaten:
  • höchstens einen halben Meter Stoff, 25 cm dürften in den meisten Fällen aber auch reichen
  • 1 Meter Kordelband (möglichst nicht zu dick- meins ist schon an der Grenze)
  • Garn
  • Steppgarn oder anderes festes Garn
  • eine Stopfnadel
  • eine Nähmaschine oder eine Handnähnadel (^.^)
2. Der Schnitt:

  • Ihr fangt mit der Grundlinie A an. Die ist die Länge des Bentos + 1cm
  • Dann zieht ihr im rechten Winkel nach oben die Linien C
  • Dort tragt ihr nach oben die halbe Breite ab
  • Die beiden so entstandenen Punkte verbindet ihr, sodass eine Linie parallel zu A entsteht
  • Diese lasst ihr über die Punkte hinaustreten und tragt von den Schnittpunkten nach außen noch einmal die halbe Breite ab
  • von dort aus zieht ihr wieder auf beiden Seiten eine Linie nach oben, die so lang ist wie die Höhe der Bento-Box + die halbe Länge + die Breite des Tunnelzuges
    (ich habe für den Tunnelzug 1,5 cm gewählt)
3. Der Zuschnitt:
  • Stoff doppelt legen
  • Schnitt auflegen und mit Nadeln befestigen
  • drumherum einen cm Nahtzugabe abtragen
  • ausschneiden
  • zwischen den beiden Schenkeln C zum Schnitt hin einschneiden (45°)
4. Nähen:
  • als erstes näht ihr den Tunnelzug
  • an den Seiten die Nahtzugabe umschlagen und feststeppen (das sind dann die Tunnelzugöffnungen)
  • dann die Nahtzugabe nach innen umbügeln und dann noch einmal die Tunnelzugzugabe umbügeln
  • mit Nadeln feststecken und feststeppen
  • Dann die beiden Linien A zusammennähen, Nahtzugabe umbügeln
  • das gleiche mit den Linien B wiederholen (dabei beachten, dass ihr nicht den Tunnelzug zunäht)
  • und letztlich die Bodenlinien C zusammennähen
5. Der Kordelzug:
  • Kordelband teilen (wichtig, an den Schnittstellen erst einmal Klebeband kleben und dann schneiden: verhindert unnötiges ausfransen)
  • in die Stopfnadel das Steppgarn fädeln und doppelt legen (sollte nicht zu kurz sein)
  • Steppgarn an das Ende eines Kordelbandes anheften
  • mit der Ösenseite (also die stumpfe Seite der Nadel) durch den Tunnelzug fädeln
  • wenn ihr auf der anderen Seite rauskommt, auf dem anderen Tunnelzug wieder zurückfädeln
  • Enden fest verknoten, dann Klebeband abnehmen und verwuscheln
  • das gleiche auf der anderen Seite mit dem zweiten Kordelband wiederholen
Fertig ist euer eigener Kinchaku. Den könnt ihr natürlich noch nach Belieben mit Aufnähern, Perlen, Pailletten, Anhängern, etc. aufhübschen. Ich mag es jedoch einfach lieber. Viel Spaß beim selber ausprobieren!