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22 Oktober 2008

Überbackene Champignons

Zwei Scheiben Toast würfeln und anrösten. 400g Rinderhack, die Toastwürfel, Salz, Pfeffer und frische Kräuter nach Wahl mit zwei Eigelb vermischen. Von den 500g Champignons die Stiele vorsichtig abdrehen, reinigen und dann die Lamellen entfernen. Die Hackfleischmischung in die ausgehöhlten Champignons drücken und in eine gefettete Auflaufform geben. 200 - 300 ml Brühe darüber gießen und für 20 bis 30 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben (Umluft: 160°C).

Wir haben die Champignons mit Backofen-Pommes und einer Romanesco-Paprika-Mischung serviert.

05 Oktober 2008

Gelbes Curry

Heute abend habe ich dann zusammen mir meinem Freund gelbes Curry gekocht.

Zutaten:
  • 3 EL gelbe Currypaste
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400g Hähnchenfleisch
  • eine gelbe Paprika
  • eine große Mohrrübe
  • eine kleine Zwiebel
  • eine kleine Kartoffel
  • eine Dose Ananas inklusive Saft
  • eine Handvoll dried black fungus
  • Erdnüsse nach Belieben
Currypaste mit dem Pflanzenöl vermischen und bei schwacher Hitze eine Minute erhitzen. Dann die Kokosmilch hinzu geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Pilze für fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann entnehmen, ausquetschen und fein hacken. Dann gebt ihr das Fleisch hinzu, danach das gesamte Gemüse und Obst. Alles solange köcheln lassen, bis alles gut durch ist. Für gewöhnlich setze ich den Reiskocher auf, wenn alle Zutaten dem Curry hinzugefügt sind. Mit Reis und Erdnüssen servieren.

Also zum Curry gehören eigentlich nur die obersten drei Zutaten, aber man kann so ziemlich alles dazuschmeißen. Das Fleisch kann man beliebig austauschen - auch durch Tofu. Die Zwiebel sollte immer dabei sein - aber bei uns sind es Frühlingszwiebeln. Mein Freund und ich haben für uns festgestellt, dass wir eine gewisse Süße im Curry bevorzugen - deshalb die Ananas. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

30 September 2008

Madeleines

Meine Heimatstadt, ein kleines, überschaubares Städtchen, das in seiner besten Zeit um die 20.000 Einwohner zählte, hat bis auf die Landschaft um sich herum wirklich nicht viel zu bieten. Also bis auf den sozialrelevanten Anblick von Jugendlichen, die am Sonntag um halb drei in Rudeln zusammentreffen, um das Zentrum unsicher zu machen und dabei soviel Billigbier wie möglich in sich reinzuschütten. Aber um die Ecke zur Wohnung meiner Eltern gibt es einen Billigkette, ähnlich wie MäcGeiz, bloß nicht so stylish (*haha*). Und dort habe ich neulich die entdeckt:

Was ist das? Ganz klar, eine Bärentatzenform. Was mache ich damit? Natürlich Madeleines backen. Was ist an ihr so besonders? Sie war unglaublich billig. Ein Euro Fünfzig. Zugeschlagen!

Und heute endlich ein Madeleines-Rezept gesucht. Das Tolle: Die meisten Zutaten finden sich in jedem gut sortierten Haushalt. Und das Ergebnis ist innen fluffig locker, und außen knusprig. Außerdem finde ich, dass es ein wenig an japanisches Herbstkonfekt erinnert. Nun gut, es ist jetzt keine Bohnenpaste, aber trotzdem: Itadakimasu!


Übrigens, für alle, die mehr wunderschöne Bilder mit japanischen Speisen sehen wollen, denen kann ich nur das Buch "Japan - Kultur des Essens" empfehlen. Und über die noch lebende Scholle blättert ihr einfach hinweg!

20 August 2008

Wackelpudding

Heute habe ich das erste Mal den Versuch unternommen, Wackelpudding oder auch Götterspeise selbst herzustellen. War ganz einfach. Und viele Zutaten sind dafür auch nicht nötig:
  • 500 ml Saft (möglichst 100 %, hier ist es Birnsaft)
  • 1 Packung gemahlene Gelatine
  • Gummitiere nach Belieben

Zuerst nimmt man etwas Saft ab, gibt ihn schon einmal in einen Topf und mischt die gesamte Gelatine unter. Man lässt das Ganze zehn Minuten quellen, irgendwann sieht es dann aus wie Mus.

Während der Wartezeit kann man schon einmal die Förmchen oder die Schüsseln mit Gummitierchen auslegen. Vorsicht! Gummitierchen in Wackelpudding sind zäher als man es gewohnt ist.


Nachdem die zehn Minuten Quellzeit um sind, erhitzt man das Ganze, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat und die Konsistenz nicht mehr breiig sondern flüssig ist. Dann gibt man auch den restlichen Saft hinzu, verrührt alles sorgfältig und füllt die Masse in die Förmchen. Ab in den Kühlschrank damit ~(´.`)~. Bis die Masse fest ist können einige Stunden vergehen. Das hängt auch von der Größe der Förmchen ab. Also etwas Geduld. Oder ihr lasst alles über Nacht erkalten. Bekanntlich vergeht die Zeit im Schlaf wie im Flug.

Wenn der Wackelpudding hart geworden ist, könnt ihr ihn verspeisen. ABER: es gibt auch eine zweite Möglichkeit. Ihr könnt die Silikonformen ins Gefrierfach tun und sie über einige Stunden durchfrieren lassen. Es müssen hierbei aber Silikonformen sein. Ihr nehmt also den gefrorenen Wackelpudding aus dem Gefrierfach und stülpt die Silikonformen ab.

Dann nehmt ihr euch einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und füllt es darein um. Legt es wieder ins Gefrierfach und dann entnehmt ihr es morgens wieder portionsweise. So könnt ihr einen essbaren Kühlakku in euer Bento tun. Itadakimasu!

27 Juli 2008

Sonntag ist Faultag

Heute habe ich nicht einmal die Wohnung verlassen. Ich habe mich vollkommen dem Nichtstun hingegeben. Weil das aber irgendwann langweilig wird, musste eine Beschäftigung her. Da ich aber aus Prinzip nur fernsehe, wenn etwas läuft, das mich auch interessiert - was in letzter Zeit immer seltener der Fall ist - habe ich gelesen. Aber auch das kann man nicht ewig ... Also habe ich mal wieder was gekocht und etwas gebacken. Zum Mittag gab es bei mir Hähnchen-Yakitori mit einer Schale Reis und als Nachtisch Honigmelonen-Minz-Salat (man kann mit niedrigem Budget lecker essen - aber man sollte dann auch möglichst nichts wegwerfen ^-^). Das Yakitori ist bei mir nicht auf Spießen. Ist es dann noch Yakitori? Schmeckt wie Yakitori, ist Yakitori!!! Und alles ist in kleinen Schalen arrangiert. Die Beilagen sind sogar in Dipschälchen. Und trotzdem wird man pappsatt.


Und abends habe ich dann Johannisbeer-Muffins mit Baiser-Haube gebacken. Yummylicious! Die sind in einem 24er-Muffinsblech gebacken. Man braucht dann auch nur die halbe Menge Teig. Und die fertigen Muffins lassen sich leichter in ein Bento tun ^-^.


26 Juli 2008

Honigmelonen-Minz Salat


Der Name sagt eigentlich schon alles.
  • 1 kleine Honigmelone
  • 2 Hand voll frische Minze
  • 5 EL Zitronensaft
  • 1/2 EL Honig
  • 2 EL Wasser

Honigmelone halbieren, Kerngehäuse auslöffeln, die Hälften moch einmal vierteln und Fleich von der Schale lösen. In mundgerechte Stückchen schneiden, dann in eine Schüssel geben. In einer kleinen Schüssel Zitronensaft, Wasser und Honig gut verrühren. Die Minze hacken und zum Dressing hinzugeben. Alles über die Melonenstücke träufeln, gut vermischen und fertig ist ein erfrischender Sommersalat.

25 Juli 2008

Miso-Suppe

Superlecker Misosuppe
Den ganzen Tag war ich heute unterwegs. Ich habe mich noch einmal zu IKEA gewagt (Fehler!), habe mich am Maybach-Ufer durch den Wochenmarkt gewühlt, habe im Supermarkt Johannisbeeren und in Steglitz Sonnencreme erworben. Und egal wievielen seltsamen Menschen ich begegnet bin, nichts konnte meine gute Laune trüben. Was war mein Geheimnis? Die Antwort darauf ist leicht: Die Aussicht auf eine leckere Schüssel Miso-Suppe am Abend. Da ich diese bisher nur im Restaurant gegessen habe, mich aber vorgestern mit den entsprechenden Zutaten eingedeckt habe, war es heute an der Zeit, sie einmal selbst zu kochen ... Und sie war lecker.
  • 300 ml Dashi (Fond aus Bonito-Flocken - ich habe fertiges Dashi-Pulver verwendet)
  • 1/2 TL Miso-Paste (Sojabohnen-Paste)
  • Wakame (Seetang) Menge nach Belieben
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 50 g Seidentofu
Den Fond zum kochen bringen, dann einen Esslöffel abnehmen und mit der Miso-Paste glattrühren. Dann zur übrigen Brühe hinzugeben und nochmals aufkochen. Die Frühlingszwiebel schräg in feine Streifen schneiden (sieht einfach hübscher aus), Seidentofu in Würfel schneiden (Kinder dürfen das hier weder lesen noch nachmachen! Ich habe ihn auf der Hand geschnitten und ihn sanft in die Brühe gleiten lassen, weil Seidentofu sonst leicht bricht) und Wakame einweichen. Die Zutaten hinzugeben und zwei Minuten ziehen lassen. Dann genießen! Ich habe noch ein Schüsselchen Reis und mit Honig gesüßten Erdbeer-Grün-Tee dazugereicht.

Was mache ich mit der restlichen Dashibrühe?
Da ein Päckchen Dashi-Pulver von zehn Gramm gut und gerne vier Liter ergibt: In eine große Schüssel damit, auskühlen lassen und ab in den Kühlschrank. Möglichst schnell aufbrauchen.
Was mache ich mit den restlichen Frühlingszwiebeln?
Da man Frühlingszwiebeln für gewöhnlich im Bund kauft: Alle schneiden, in eine Plastikdose füllen und ab ins Gefrierfach.