Heute vormittag war ich bei IKEA-Tempelhof. Das Privileg von Schülern ist es ja, der ganzen Hektik im schwedischen Einrichtungshaus entgehen zu können, indem sie wochentags früh durch die Möbelwelt schlendern. War auch voll entspannend. Bis ich mich an der Schnellkasse angestellt habe. Da stand vor mir eine Dame mittleren Alters und hatte geschlagene siebenunddreißig Artikel auf ihrem Wagen. Damit hatte sie die vorgegebene Anzahl von fünf knapp überschritten. Nun gibt es drei Möglichkeiten für diesen Irrtum:
1. Sie ist Analphabet.
2. Zählen fetzt nicht.
3. Dreistigkeit.
Nun hat ihr Outfit aber geschrien: in dem Beruf, in dem ich arbeite sind Lesen und ein gewisses Maß an Intelligenz Voraussetzung. Also kann es nur die dritte Möglichkeit gewesen sein. Aber, hej, dafür ist das die am wenigsten schlimme. Denn heutzutage ist Dreistigkeit in vielen Kreisen - gebildet oder ungebildet - ein heißbegehrtes Accessoire, das als tres tres chic gilt. Naja, ich halte es da ja eher wie Victor und Rolf: Accessoires sind was für Outfits, die sonst nichts hermachen.
1. Sie ist Analphabet.
2. Zählen fetzt nicht.
3. Dreistigkeit.
Nun hat ihr Outfit aber geschrien: in dem Beruf, in dem ich arbeite sind Lesen und ein gewisses Maß an Intelligenz Voraussetzung. Also kann es nur die dritte Möglichkeit gewesen sein. Aber, hej, dafür ist das die am wenigsten schlimme. Denn heutzutage ist Dreistigkeit in vielen Kreisen - gebildet oder ungebildet - ein heißbegehrtes Accessoire, das als tres tres chic gilt. Naja, ich halte es da ja eher wie Victor und Rolf: Accessoires sind was für Outfits, die sonst nichts hermachen.

Die Wurzel allen Übels - die süßen, wartenswerten IKEA Gefrierbeutel
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