03 September 2008

Störtebeker


Das letzte Mal war ich bei den Störtebeker-Festspielen, da war ich noch mit meinem vorherigen Freund zusammen. Da ich mit meinem jetzigen Freund über 4 1/2 Jahre zusammen bin, kann man sich denken, dass das schon lange her ist. Das war noch während der elften Klasse. Damals fand ich das unglaublich gut, wir hatten uns vorher auch die Vogel-Schau angesehen, worauf wir dieses Jahr verzichtet haben. Ich hätte sie gern gesehen, aber ich habe auch eingesehen, dass meine Eltern und meine Schwester, die seitdem jährlich dort waren, keine Lust mehr darauf hatten. Naja, den ganzen Tag über war schönes Wetter gewesen, aber ungefähr eine Stunde vor Beginn hat es auf einmal angefangen zu regnen. Also haben wir uns solche billigen Regenmäntel gekauft, die man einmal benutzt und gleich danach wegwirft. Meiner war gelb. Naja, mit dem Wetterumschwung kamen die Kopfschmerzen. Aber ich dachte: Hey, zumindest die Aufführung wird dich für vieles entschädigen. Naja, leider wurde ich enttäuscht. Ich will nicht sagen, dass ich nicht verstehe, weshalb einige Leute die Störtebeker-Festspiel mögen. Die Pyrotechnik ist wirklich einwandfrei und auch wenn die Kampfszenen doch recht kurz ausfallen, so sind sie zumindest live. Aber mich haben diese humorfreien Zoten extrem gestört, den Höhepunkt der Handlung hat man erst rückblickend als solchen wahrgenommen, den Hauptdarsteller finde ich ehrlich gesagt unsympatisch und da es kein Dolby-Surround dort gibt, musste man - teilweise minutenlang - erst einmal suchen, wer denn gerade spricht. Das Feuerwerk am Ende hat mich jedoch teilweise entschädigt. Hier noch einmal ein Kompliment an die Pyrotechnik, aber noch einmal muss das nicht sein. Und falls doch, nicht noch einmal ganz vorne. So sieht man auch das schlechte Mimenspiel der Schauspieler nicht.

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