03 September 2008

Kap Arkona

Um ehrlich zu sein war ich vom Leuchtfeuer von Kap Arkona ziemlich enttäuscht: Der Aufstieg war sehr teuer (3 Euro für nur eine Aussichtsplattform), die Treppen brauchte man nicht selbst zu zählen, da sie bereits nummeriert waren und der Ausblick letztendlich war nicht sooo berauschend. Das hübscheste war noch das rot gestrichene Gitter. Auf dem unteren Bild sieht man den Sturm auf der Spitze. Das war sehr angenehm.


Was ich ganz schön fand war der Slawische Burgwall. Für einen Euro konnte man eine relativ lange, wild bewachsene Strecke abgehen, wo man die Überreste des Slawischen Burgwalls sehen konnte und am Ende angekommen hatte man meiner Meinung (und auch nach der meines Vaters) den schöneren Ausblick. Kleine Kinder lesen bitte nicht den nächsten Satz. Um ein besonders schönes Foto von der Aussicht zu schießen, bin ich über die Absperrung geklettert und habe dieses hübsche Foto gemacht:

Wenn man dort nach links sieht, hat man eine Bucht mit einem einladenden Naturstrand sehen können. Nachdem wir in einem nahegelegenen Restaurant gegessen hatten (Brathering mit Bratkartoffeln - ich bestand eigentlich nur noch aus Fisch die Woche), haben wir meine Mutter mit einer Menge Zwang zu diesem Strand geschleppt und obwohl sie anfangs überhaupt nicht wollte hatte sie am Ende den meisten Spaß. Sie hat nämlich einen Hühnergott gefunden und sieben Teile von Donnerkeilen. Ich fand es dort auch recht schön, und konnte dieses kleine, interessante Stilleben einfangen:


Am Ende des Strandes ging es hoch zu einem kleinen Fischerdörfchen, wo ich dann endlich das Mitbringsel für meinen Freund gekauft habe. Eine Glasflasche in Form eines Leuchtturms, geschichtet gefüllt mit Zucker, Bourbon-Vanille-Zucker und Sanddorn-Zucker. Hat ihm auch sehr gefallen. Wobei ich dazusagen muss, dass ich, als ich es gekauft habe, dachte, dass es Rüganar Strandsand wäre...

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