10 August 2008

Toilettenspruch des Tages

'Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken.'

(Café 100wasser Nahe S Warschauer Straße, das vollständige Gedicht findet ihr hier)

08 August 2008

Ergonomisches Design

Wer erfindet ein Handtuch, das Wasser abweist?

Bento Belt

Wenn ihr noch einen Schritt weitergehen wollt, dann könnt ihr noch ein passendes Gummiband nähen.

Dafür braucht ihr einfach nur relativ breites Gummiband (1,5 cm mindestens) und etwas Reststoff von eurem neuen Kinchaku (2 Mal die Breite des Gummibandes horizontal und vertikal). Mit einem cm Nahtzugabe zuschneiden und rechts auf rechts an der Breite zusammennähen. Umkrempeln, plattbügeln und die Enden zusammennähen. Über das Gummi stülpen. Die Enden des Gummis übereinanderlegen und feststeppen. Um diese Naht zu verdecken mit dem vorher genähten Stoff verdecken und in dem Muster auf dem Bild festnähen. Ähnlich wie "Das ist das Haus vom Nikolaus". Kennt ihr dieses Spiel? Beliebt in der Grundschule gewesen. Zumindest bei uns.

Kinchaku

Da momentan nicht so viele Möglichkeiten bestehen, Bentos zu packen, dachte ich, man könnte ja mal ein paar praktische Tips geben. Heute geht es darum, sein eigenes Kinchaku zu nähen. Kinchakus sind diese Baumwollbeutel, die unter anderem auch zum Transport von Bentos dienen. In Japan sollten diese Beutel möglichst selbstgemacht sein. Wobei hier natürlich nicht sicher ist, wie nahe Realität und Wunschdenken beieinander liegen ^-^.


1. Zutaten:
  • höchstens einen halben Meter Stoff, 25 cm dürften in den meisten Fällen aber auch reichen
  • 1 Meter Kordelband (möglichst nicht zu dick- meins ist schon an der Grenze)
  • Garn
  • Steppgarn oder anderes festes Garn
  • eine Stopfnadel
  • eine Nähmaschine oder eine Handnähnadel (^.^)
2. Der Schnitt:

  • Ihr fangt mit der Grundlinie A an. Die ist die Länge des Bentos + 1cm
  • Dann zieht ihr im rechten Winkel nach oben die Linien C
  • Dort tragt ihr nach oben die halbe Breite ab
  • Die beiden so entstandenen Punkte verbindet ihr, sodass eine Linie parallel zu A entsteht
  • Diese lasst ihr über die Punkte hinaustreten und tragt von den Schnittpunkten nach außen noch einmal die halbe Breite ab
  • von dort aus zieht ihr wieder auf beiden Seiten eine Linie nach oben, die so lang ist wie die Höhe der Bento-Box + die halbe Länge + die Breite des Tunnelzuges
    (ich habe für den Tunnelzug 1,5 cm gewählt)
3. Der Zuschnitt:
  • Stoff doppelt legen
  • Schnitt auflegen und mit Nadeln befestigen
  • drumherum einen cm Nahtzugabe abtragen
  • ausschneiden
  • zwischen den beiden Schenkeln C zum Schnitt hin einschneiden (45°)
4. Nähen:
  • als erstes näht ihr den Tunnelzug
  • an den Seiten die Nahtzugabe umschlagen und feststeppen (das sind dann die Tunnelzugöffnungen)
  • dann die Nahtzugabe nach innen umbügeln und dann noch einmal die Tunnelzugzugabe umbügeln
  • mit Nadeln feststecken und feststeppen
  • Dann die beiden Linien A zusammennähen, Nahtzugabe umbügeln
  • das gleiche mit den Linien B wiederholen (dabei beachten, dass ihr nicht den Tunnelzug zunäht)
  • und letztlich die Bodenlinien C zusammennähen
5. Der Kordelzug:
  • Kordelband teilen (wichtig, an den Schnittstellen erst einmal Klebeband kleben und dann schneiden: verhindert unnötiges ausfransen)
  • in die Stopfnadel das Steppgarn fädeln und doppelt legen (sollte nicht zu kurz sein)
  • Steppgarn an das Ende eines Kordelbandes anheften
  • mit der Ösenseite (also die stumpfe Seite der Nadel) durch den Tunnelzug fädeln
  • wenn ihr auf der anderen Seite rauskommt, auf dem anderen Tunnelzug wieder zurückfädeln
  • Enden fest verknoten, dann Klebeband abnehmen und verwuscheln
  • das gleiche auf der anderen Seite mit dem zweiten Kordelband wiederholen
Fertig ist euer eigener Kinchaku. Den könnt ihr natürlich noch nach Belieben mit Aufnähern, Perlen, Pailletten, Anhängern, etc. aufhübschen. Ich mag es jedoch einfach lieber. Viel Spaß beim selber ausprobieren!

07 August 2008

Das Geheimnis der Spiderwicks


Heute haben mein Freund und ich uns aus der Videothek den Film "Das Geheimnis der Spiderwicks" ausgeliehen. In dem Film geht es um eine New Yorker Familie (Mutter, ältere Tochter, Zwillingsbrüder), die aus finanziellen Gründen in ein geerbtes Haus in die Einöde zieht. Schon nach kurzer Zeit haben sie nicht mehr nur mit ihren eigenen Zwistigkeiten zu kämpfen. Denn Jared, einer der Zwillinge, entdeckt hinter einer Wand eine kleine Wohnung in einem Speiseaufzug, der zu einem versteckten Zimmer auf dem Dachboden führt. Dort liegt ein Buch, das als gefährlich ausgeschildert wird, was Jared natürlich ignoriert. Und damit beginnt der Einblick in eine Welt, die neben Schönheit auch viele Gefahren birgt.

Seit "Wenn Träume fliegen lernen", spätestens aber seit "Charlie und die Schokoladenfabrik" bin ich ja der Meinung, dass Freddie Highmore auch erwachsen einer der ganz Großen sein wird. Und meiner Meinung nach hat er mit diesem Film bewiesen, dass diese Einschätzung nicht ganz ungerechtfertigt ist. Bis zum Ende dachte ich, dass er und sein Zwillingsbruder nicht ein und derselbe Schauspieler sind. So unterschiedlich sind sie in ihrer Mimik, ihrem gesamten Auftreten. Trotzdem spielt Highmore in diesem Film eine Doppelrolle.

Der Film selbst ist recht kurz, wirkt aber länger. Was nicht heißen soll, dass er langweilt. Im Gegenteil. Es passiert soviel, sodass man das Gefühl hat, dass eigentlich viel mehr Zeit verstrichen wäre. Für kleine Kinder ist der Film jedoch nicht zu empfehlen. Die Trolle, doch vor allem der böse Oger sind ohne Übertreibung zu gruselig.

06 August 2008

Eli Stone

Endlich kommt im deutschen Fernsehen neben "Monk" eine Serie, die ich sehen kann, ohne mir eine Wiederholung oder absoluten Schwachsinn antun zu müssen. Denn seit heute gibt es "Eli Stone" - den Anwalt, der einen eigenen Soundtrack zu seinem Leben hat: in seinem Kopf. Die Serie hat einen sehr guten Hauptdarsteller, ist gut aufgemacht, und das Wichtigste: startet gleich mit einer Tanzszene durch, die natürlich nur in der Phantasie von Stone stattfindet.


Ich bin nur froh, dass nicht ich in der Öffentlichkeit anfange Musik zu hören und mitzusingen. Und wenn doch, habe ich ja immer noch meinen Freund, der mich in die Seite knufft.

Nostalgie, Nostalgie

Als ich heute mit meinem Bento in der Tasche unterwegs war, konnte ich nicht anders, als mich an meine Schulzeit zurückzuerinnern. Wie ich damals mit meinen beiden Freundinnen immer für den Kunst-LK das Haus wechseln musste. Wie wir dann oft noch im Supermarkt vorbeigeschaut haben. Da gab es noch diese winzigen Kekse von Wilkana, die ähnlich wie kleine Prinzenrolle waren. Die haben immer von innen gewärmt, weil sie ein so intensives Vanillearoma hatten. Besonders im Winter war das einfach schön... Schade, dass es die scheinbar nicht mehr gibt. Nun müssen sie wohl ewig als positive Jugenderinnerungen herhalten.

Bento #7

Heute habe ich endlich meine neue Bento-Box eingeweiht! Ist sie nicht süß? Einige werden sie wahrscheinlich kennen oder sogar selbst besitzen ^.^ . War für ein spätes Frühstück gedacht. Mein Freund und ich haben es uns dann geteilt, während wir auf den Bus gewartet haben. Wir beide sind nicht so die früh-am-Morgen-Hungerhaber, deswegen war es schon 10:30, als wir es gegessen haben.

links: Maki-Sushi mit Lachs und Gurke, unter der Soja-Sauce sind Gurkenstifte

rechts: eine Viertel Orange mit Herzschnitzerei, Gari und Wasabi (jeweils in einem Container), Gurkenstifte, Datteltomaten und ein Fritt mit Blaubeergeschmack (das ist der weiße Streifen links...)

01 August 2008

Glam Rock Princess

Heute habe ich mit meiner kleinen Schwester einen Fotoshoot veranstaltet, weil ich noch ein paar einigermaßen hübsche Bilder von meinem Semesterthema aus der 5 brauchte. Also sind wir fast direkt, nachdem ich in meiner Heimatstadt angekommen bin aufgebrochen, um eine passende Location zu finden. Nach zwei Stunden ununterbrochenem Herumwanderns haben wir uns für eine alte Baracke entschieden, die ich bereits aus dem Zugfenster bemerkt hatte. Dort sind wir dann hin. Weil meine Mutter mitbekommen hat, dass meine Schwester sich da umziehen müsste, ist sie auch mit gekommen. Das hat dem Ganzen ein bisschen den Glamour genommen. Aber dafür war es ein lustiger Familienausflug. Der Boden dort war ekelhaft dreckig. Wir mussten also immer die sauberen Stellen suchen, und dann hat sie immer wieder die Schuhe ausziehen müssen. Und jedes Mal kam die Frage: "Muss ich die wirklich ausziehen? Passen meine Stiefel wirklich nicht?" Und jedesmal habe ich trotzdem - oder gerade deswegen - sie meine Schwester ist unerbittlich antworten müssen: "Yup!" Bei jedem Umziehen war es immer ein Akt. Wie gesagt, ich habe die Location auch vom Zug aus sehen können, also mussten wir immer aufpassen, dass sie bei jeder Durchfahrt eines Personenzuges gut bedeckt war. Manchmal war das eine ziemlich knappe Angelegenheit -.- . Aber das war es definitv wert: Meine kleine Schwester sieht wirklich sehr hübsch und sehr natürlich aus auf den Bildern.

Bento #6

Heute bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Nun ist ein Regional Express nicht der Shinkansen, aber Hunger bekommt man darin trotzdem. Also habe ich mir folgendes Reste-Bento zusammengestellt:


oben:
  • Melonenstücken,
  • Clementinen-Häschen
  • Physalis
unten:
  • Sandwichrollen aus Dreikorntoast dünn bestrichen mit Butter gefüllt mit Salat, Gurke, Sweet Chili Sauce und entweder Hackfleischbällchen oder Hähnchenbrust
  • lose Gurkenspalten
Dessertbox:
  • Milchreis mit Zuckerherzen
  • Tamarindenbonbons (gestern noch gewöhnungsbedürftig, heute lecker -.-)
  • Karamelltoffee
  • Erdbeermarshmallow
Getränk: BioBrause Holunder-Cranberry