23 September 2008

Bento #19

Heute gibt's ein kleines, süßes "MyMelody"-Bento, weil ich heute gut gefrühstückt habe. Ungefähr die hälfte von dem, was in diesem Bento ist. Nicht Mengenangabe, sondern was ich zu mir genommen habe. Und außerdem gehe ich davon aus, dass ich nicht allzu lange unterwegs sein werde.

  • gelbes Curry mit Kokosmilch, Putenbrust und Erdnüssen
  • ein Radieschen
  • eine halbe Passionsfrucht
  • ein Häschenapfel
  • Wasabi-Erdnüsse
  • ein kleiner Apfelbonbon mit Brausepulver
Ist ziemlich scharf, aber ich nehme mir Chai Latte mit, der das hoffentlich einigermaßen wieder ausgleicht.

22 September 2008

Die Bibliothek "400 minus"

Heute war ich in unserer Bibliothek, um mir ein paar neue Bücher auszuleihen. Musste übrigens schon wieder Säumnisgebühren bezahlen. Wie auch immer, habe Ray Bradbury's "Fahrenheit 451" gesehen und mitgenommen. Aber das war gar nicht der Grund, weshalb ich in die Bibliothek bin. Wollte eigentlich Thackeray's "Jahrmarkt der Eitelkeiten" ausleihen. Wusste aber nicht, wie viele Seiten es hat. Nun ja, fast tausend. Ich habe es also lange angesehen und abgewogen, um es dann widerwillig zurück in Regal zu stellen und mir stattdessen "Das Buch der Snobs" auszuleihen. Das hat nicht einmal dreihundert Seiten, ist aber vom selben Autor. Dabei musste ich dann grinsen, weil mein Freund mir einmal vorgeschlagen hat, eine eigene Bibliothek zu eröffnen, in der Belletristik 400 Seiten oder weniger haben sollte. Viel länger verbringe ich nämlich ungern Zeit mit ein und der selben Geschichte. Nicht, dass ich nicht auch dickere Bücher gelesen habe. Genau genommen habe ich schon viele wirklich dicke Bücher gelesen, aber wenn ich die Wahl habe zwischen drei Büchern, die zusammen tausend Seiten ergeben oder einem, dann weiß ich, wofür ich mich entscheide... Außerdem, wenn das Buch mies ist, hat man wenigstens nicht allzu viel Zeit geopfert. Und wenn es gut ist, dann kann man danach ja immer noch das nächstdickere nehmen.

21 September 2008

Der faule Sonntag

Wie gesagt, als erstes bin ich zum Flohmarkt gegangen - Rathaus Steglitz, um genau zu sein. Mit gegangen meine ich wirklich zu Fuß, hat also ewig gedauert. Und während ich also ewig gegangen bin, habe ich erst einmal ein hübsches Foto von dem Tanzstudio, das auf dem Weg liegt, gemacht. Ich mochte das Gebäude schon immer und die vielen gurrenden Tauben (hört man jetzt nicht, muss man sich vorstellen) waren wirklich interessant:

Naja, ich geh also weiter, mit meinen Kopfhörern im Ohr, und das nächste was ich sehe ist ein vollkommen leerer Metro-Bus an einer Bushaltestelle, und der Busfahrer unterhält sich aufgeregt mit einem Polizisten. Ich höre nichts, habe nämlich Innenohrkopfhörer, aber ich sehe, wie der Busfahrer auf den Mülleimer zeigt und daraufhin der Polizist hineingreift. Zum Glück für den armen Polizisten schien der Müll gerade frisch geleert worden zu sein. Er zieht also seine Hand wieder heraus, und ich sehe, was auf dem Mülleimer steht: Corpus für alle Delicti. Also ich fand das äußerst amüsant.

Auf dem Flohmarkt angekommen, streune ich durch die Gänge, da aber die meisten Sachen zu teuer aussehen, frage ich niemanden nach dem Preis. Damit hatte ich aber gerechnet, deswegen habe ich auch gemeint, ich würde nichts kaufen. Dann sehe ich jedoch diese Zopfgummis mit Erdbeeren. Die musste ich haben. Und 50 Cent geht klar. Davon mutig geworden frage ich bei einer japanischen Standbetreiberin nach den Stiften, auf denen immer noch der Yen-Preis prangt. 2 Euro, für diese süßen Stifte - geschenkt. Und dann bringe ich meine gesamte Courage auf, um nach dem Preis von einem Oberteil zu fragen. 3 Euro? Gekauft. Also gehe ich doch mit reicher Ausbeute nach Hause. Die Jolly-Rancher habe ich dann in der Videothek gekauft, in der ich "The Happiness of Katakuris" und "Kikujiros Sommer" ausgeliehen habe. Ehrlich, normalerweise sehe ich nicht so viele japanische Filme... Der erste war sehr gewöhnungsbedürftig, der andere einfach nur schön.

Auf den zweiten Flohmarkt am Rathaus Schöneberg bin ich dann jedoch nicht mehr gegangen. Seit ich vor einem Jahr da von einem schmierigen 50-Jährigen angemacht und verfolgt wurde, gehe ich da nicht mehr ohne Musik auf den Ohren hin. Und leider war mein iPod auf null... Aber der Flohmarkt ist eh nicht doll und der Grund, weshalb ich glaubte, mir am Rathaus Steglitz nichts leisten zu können.

Bento #18

Heute mache ich mir einen faulen Sonntag. Als erstes gehe ich auf zwei Flohmärkte, wahrscheinlich ohne etwas zu kaufen. Dann gehe ich zur Videothek, leihe mir zwei Filme aus und gehe nach Hause, schmeiße mich aufs Sofa, sehe den ersten Film, mache mir mein Abendessen - Putencurry mit Reis - schau mir den zweiten Film an und dann werde ich lesen. Wenn jetzt noch ein Sonnenuntergang an der Seite meines Freundes dabei wäre, dann wäre das doch eigentlich ein perfekter Sonntag. Nur schade, dass mein Freund momentan nicht hier ist :*( .


obere Box:
  • links: New York Cheesecake mit Spekulatiusboden
  • Mitte: 3 Feigenviertel, 1 Häschenapfel, 3 Cocktailtomaten und 7 frisch geschälte Erdnüsse
  • rechts: 2 Tamagoyaki und 3 angebratene Champignons
untere Box: Erbsen-Jasminreis mit 5 Hackfleischbällchen und zwei halbierten, vegetarischen Minifrühlingsrollen

Das Tamagoyaki stammt aus dem Gefrierfach, die Champignons und der Cheesecake sind noch Überreste eines vorangegangenen Essens, und die Frühlingrollen habe ich gestern beim China-Fastfood-Imbiss gekauft und wohlweislich zwei übriggelassen.

Der New York Cheesecake ist übrigens in Transparentpapier gehüllt - nur für alle Fälle. Und die Pilze wurden nach dem Braten auf Küchenpapier abgetropft, damit sie keine Flüssigkeit abgeben können, in eine Silikonform gelegt und zusammen mit dem Tamagoyaki mit Hilfe von Trenngras vom Obst und Gemüse abgeschirmt. Es schmeckt nun einmal nicht so gut, wenn sich zwei unterschiedliche Geschmäcker vermischen.

16 September 2008

Bento #17

Heute habe ich eine Riesenrundtour durch Berlin veranstaltet, um mir einen Nebenjob zu suchen. Erwartungsgemäß hat es auch ewig gedauert und umso dankbarer war ich für mein Bento, das ich mir mitgenommen habe. Ich habe es in der U-Bahn verspeist, während drei britische Touristinnen hochinteressiert zugesehen haben. Ich stehe ehrlich gesagt nicht so drauf, wenn man mir beim Essen zusieht, aber es sah ja auch lecker aus:


Es gab:
  • ein halbiertes Sandwich mit Remoulade, Truthahnbrust, Toast-Käse und Curry-Sauce
  • eine Pflaume
  • fünf Cocktail-Tomaten
  • eine Feige
  • eine halbe Nektarine
  • und einen Balisto aus der Sommeredition - das letzte Überbleibsel der warmen Tage '^-^
Das ganze verpackt in meinem Sandwichcontainer, der sich überraschend gut dafür geeignet hat. Die Nektarinenstückchen habe ich sicherheitshalber in eine Silikonform getan. Soll ja nichts durchsuppen...

13 September 2008

Wannabes

Gestern war ich auf der Abschiedsparty einer guten Freundin, die für ein Jahr nach England geht. Meinen Freund habe ich auch mitgenommen, und eine seiner beneidenswerten Eigenschaften ist es, sich auf Anhieb mit jedermann zu verstehen. So auch gestern. Nur lag sein Hauptaugenmerk diesmal auf einen einzigen Gast. Ich nenne natürlich keine Namen, aber er war ein 2,10 m großer Hühne. Bei solcherlei Begegnungen bin ich immer wieder froh, winzig zu sein. Große Menschen ziehen zwar ihr gesamtes Selbstwertgefühl aus der Tatsache, dass sie groß sind, aber irgendwie tun sie mir immer Leid. Wie auch immer, das war es nicht, worauf ich hinaus wollte. Dieser Goliath hat seine fehlende Attraktivität mit seiner amüsanten Präsenz durchaus wettgemacht. Aber auch das ist es nicht. Vielmehr: Auch ich fand es anfangs ganz unterhaltsam, ihm zuzuhören. Auch wenn sein Geschmack vielleicht etwas mehr von der Masse abweichen könnte, so hat er doch zumindest eine Menge Ahnung von Filmen und Musik gehabt. Naja, hauptsächlich Filme. Die erste Stunde unserer Bekanntschaft, wenn ich dann mal zu ihm und meinem Freund hinzugestoßen bin - denn wir wollen nicht vergessen, ich war hauptsächlich wegen meiner Freundin gekommen - habe ich sehr viel gelacht. Er hatte eine erfrischend laute und präsente Art, seine Sicht der Dinge preiszugeben. Doch irgendwann habe ich gemerkt - mein Freund nicht, er denkt lieber gut als schlecht von den Menschen -, dass er extrem darauf versessen war, den Alleinunterhalter zu spielen. Es war mehr ein Monolog als eine Unterhaltung. Ohne zu übertreiben ist mein Freund die Sorte Mensch, deren Äußerungen eine Unterhaltung bereichern und Monologe dadurch jeder Notwendigkeit entbehren. Ich selbst muss dazu sagen, ich habe kaum etwas gesagt. Die Filme, die er angesprochen hat, waren es kaum wert, kommentiert zu werden. Und mindestens, als er meinte, er hätte "Herr der Ringe" nicht gesehen, aber die sechs Bücher gelesen, und deshalb Abstand von den Filmen genommen, dachte ich: Krass, was für ein Snob! Aber sieht sich "Superbad" im Original an?! Zugegeben, stellenweise komisch, aber auf einer Party würde ich niemals, niemals, niemals zugeben, dass ich diesen Film gesehen habe...

Was mich aber am meisten gestört hat, war seine taktlose Art, seine Umgansformen auf dem Altar eines seiner Meinung nach brillianten Witzes auf meine Kosten zu opfern. Der blieb beim ersten Mal ungehört. Diese Chance hätte ich ergriffen, noch einmal über das Gesagte nachzudenken und es dann nicht zu wiederholen. Er nicht. Was ich so frech fand, war jedoch nicht, dass er sich über mich lustig gemacht hat. Ich bin alt genug, um mit solcherlei umzugehen. Aber nicht, wenn es mit ungeheurer, unangebrachter Herablassung hervorgebracht wird. Und ich zitiere hier keineswegs deswegen nicht, weil es mir peinlich wäre, was er zu mir gesagt hat. Ich zitiere ihn lediglich nicht, weil es viel zu trivial wäre. Also irgendwie war es mir wohl doch peinlich - fremdpeinlich.

Was ich mit diesem Wortschwall ausdrücken will: Ich mag es, wenn Menschen Unterhaltungen mit originellen Ideen bereichern, von denen man denkt: also wenn du das jetzt nicht gesagt hättest, dann hätte die Welt das so nie vernommen. Und damit meine ich nicht einmal hochtrabend Philosophisches. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, dann sollte man zumindest die Höflichkeit besitzen, ab und zu mal die Klappe zu halten und andere zu Wort kommen zu lassen.

Das Biest in mir hat gesprochen.

12 September 2008

Bento #16

Heute bin ich ziemlich viel umhergefahren, musste auch noch einmal zurück zu meiner alten Schule, usw. War also kein Spaßausflug *buhu*. Aber zumindest mein Bento war spaßig:

obere Box: Sandwich dünn mit Remoulade bestrichen und mit Salat, Gurke, Kochschinken, Salami und Senf belegt

untere Box: Gurke, Cocktailtomaten, Feige, Birnenwackelpudding und ein Butterkaramell,
Reisomelette mit verschiedenem Gemüse, Kochschinken und Käse

10 September 2008

Memories of Matsuko

Ich habe mich endlich dazu entschieden, mich von meinem Freund unabhängig zu machen. Wie das? Ich habe mich selbst bei der Videothek um der Ecke angemeldet. Leider habe ich nicht mehr den Film umsonst bekommen, wenn ich meine alte Karte von der konkurrierenden, mittlerweile geschlossenen Videothek abgebe... Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe mir natürlich trotzdem zwei Filme ausgeliehen. Einmal "Sturmhöhe" mit Laurence Olivier. Ich hatte noch nie von ihm gehört. Ich weiß, eigentlich eine Wissenslücke. Dafür habe ich innerhalb einer Woche zwei Filme mit ihm gesehen. Der andere war "Stolz und Vorurteil". Ich will jetzt nicht ihm die Schuld daran geben, aber beide waren nicht sonderlich berauschend...

Der andere war eine japanische Tragikomödie, "Memories of Matsuko". Schon als ich ihn ausgeliehen hatte, da war für mich irgendwie klar, dass ich begeistert sein würde. Nur das Ausmaß dieser Begeisterung war für mich unvorhersehbar. Dieser Film ist eine Biographie, ein Musikfilm, lässt sich von den Bildern und der Erzählweise zu "Die fabelhafte Welt der Amelie" dazugesellen und fesselt vom Anfang bis zum Ende. Es geht um die Geschichte der kleinen Matsuko, die mit 53 Jahren erschlagen auf einer Wiese aufgefunden wird. Ihr Neffe, der bis dahin nicht einmal von ihrer Existenz wusste, wird beauftragt, ihre Wohnung auszuräumen. Und findet dabei vieles über seine Tante heraus. Ihr Sturz von einer Musiklehrerin zur Geliebten, von der Geliebten zur Hostess, von der Hostess zum eigenbrötlerischen Otaku. Der Film ist echt harter Stoff, ich habe bestimmt fünf Mal geweint - und ich spare mir meine Tränen nur für Dinge, die es wirklich wert sind, beweint zu werden. Aber auf einmal lacht man wieder lauthals, weil die ganze Dramatik aufgelockert wird durch irgendwelche lustigen Späße und Gesangseinlagen. Und über dem allen leuchtet Matsukos unerschütterliche Naivität und Liebe. Großes Lob gilt natürlich vor allem der Hauptdarstellerin, Miki Nakatani. Sie ist total süß und spielt die geschlagene Geliebte mit sehr viel Würde und sehr viel Lebendigkeit. Der Film ist sehr bewegend und wenn man ihn einmal gesehen hat, will man nicht mehr ohne ihn sein. Zumindest ich bestelle ihn mir demnächst auf amazon.

08 September 2008

Bento Zubehör

Heute möchte ich euch mit verschiedenem Zubehör vertraut machen. Mehr als das, was ich hier aufführe ist definitv nicht notwendig und man kommt auch mit weniger gut klar. Natürlich verstehe ich, wenn man diesem süßen Zubehör nicht widerstehen kann. Ich will hier eigentlich bloß vor einer Sucht warnen +.+.

Also als erstes haben wir hier verschiedene Silikonformen. Sie sind nützlich, um die verschiedenen Gerichte in eurem Bento voneinander zu trennen. Aber das ist nicht ihre einzige Fähigkeit. Ihr könnt sie auch verwenden, um Götterspeise darin zuzubereiten und die meisten eignen sich auch wunderbar als Backform in Mikrowellen. Ich habe hier drei verschiedene Größen. L (blütenförmig), M (rund) und S (herzförmig). Das dürfte für den normalen Gebrauch mehr als ausreichend sein. Für kleine Gerichte habe ich die Boxen, auf denen Cinnamoroll abgebildet ist. Man kann zum Beispiel Desserts und Obst in ihnen transportieren, oder aber auch Sauce, oder was eben sonst noch nicht viel Platz einnimmt. Denn eins muss man sagen, diese Container sind wirklich klein.

Dann habe ich ein kleines Pieker-Sortiment. Die kleinen mit den japanischen Designs und die Noten sind ideal, um Kleinigkeiten wie Obst und Gemüse, Hackbällchen und Würstchen und anderes aufzuspießen, damit es sich handlicher essen lässt. Die langen Spießer sind teilweise von meinen Eltern, also langweilige Cocktailspieße, oder aus verschiedenen Bars, ebenso langweilige Cocktailspieße, die dafür aber "Diebesgut" sind. Sie eignen sich hervorragend, um Sandwiches beisammen zu halten, wenn man mehrere nebeneinander aufreiht. Und unten links sind Pieker speziell zum Aufspießen von Mais. Denn es gibt wohl kaum etwas, das unbequemer zu essen ist als Maiskolben und da ist man dankbar für so ziemlich jede Hilfe.

Das sind meine Saucenbehälter. Links sind große Dosen, in denen man Dressing oder süße Saucen transportieren kann (in dem einen ist Schokosauce ´.`). In der Mitte sind Behälter, die für Gewürze und Furikake (kann man in asiatischen Supermärkten kaufen) geeignet sind. Rechts oben sind kleine Container, für dickflüßigen Saucen wie Mayonaise, Wasabi, Ketchup, etc. und auch Ingwer, oder was auch immer. Rechts unten sind kleine Soßenbehälter, die vom Prinzip her wie Pipetten funktionieren und wunderbar geeignet sind für kleine Mengen flüssiger Sauce wie Soyasauce.

Jetzt kommen wir auch schon zu meinem Besteck. Natürlich gehören zu Original japanischen Bentos unbedingt Stäbchen. Und wenn sie in einer Box sind - sogar noch besser. Die oberen habe ich passend zu einer meiner Bento-Boxen gewählt. Die mittleren hat mir eine Freundin nach ihrem Austauschjahr in Japan mitgebracht (weshalb der Lack auch schon ein bisschen ab ist - ist schon sechs Jahre her...). Die unteren sind aus einem asiatischen Supermarkt (der kleine an der Gedächtniskirche). Dann natürlich auch verschiedene Gabeln und Löffel. Keine Messer. Wird in der asiatischen Kultur halt nur zum Zubereiten, aber nicht zum Essen verwendet. Besonders stolz bin ich auf meine Klapplöffel, die man manchmal in diversen Kellogg's-Packungen findet.

Diverse Ausstechformen, um Obst und Gemüse auszustechen, oder um Toast ansehnlicher zu gestalten, oder herkömmlich für Cookies. Man kann sie aber auch genausogut als Reisformer verwenden, oder ähnliches. Und dann die verlorene Herzform, um damit Omelette, Pfannkuchen, Spiegelei und so weiter in Form zu braten.

Das sind meine Deko-Artikel. Links oben sind Schablonen, um mit Furikake oder Kakaopulver, usw. Muster auf Speisen zu streuen. Rechts oben ist Trenngras. Kann man wiederverwerten, einfach gut abwaschen, trocknen lassen und wieder zurück in die Box. Kostet zwar nicht die Welt, aber manchmal kann man auch geizig sein. Und unten sind Easy Punches, also Formstanzer. Mit denen kann man aus Nori, oder Esspapier, oder vielleicht auch Aufschnitt und Gemüse (sollte ich mal ausprobieren) kleine Dekore ausstanzen.

Meine kleine Kinchaku-Sammlung. Links oben ist selbst genäht, unten gehört zu meinem Häschen-Bento und rechts oben habe ich vor Jahren von einer japanischen Freundin als Mitbringsel aus Japan bekommen. Neulich habe ich dazu das passende Gummiband gefunden und das hat mich sehr glücklich gemacht. Ist von Femmio Valentino.

Kommen wir nun zu meinen Sushi-Accessoires. Rechts Paddel und Maki-Sushi Matte. Die Matte wird nicht nur zum Rollen von Sushi verwendet, damit kann man auch Sandwichrollen machen und Tamagoyaki in die entsprechende Form drücken. Links oben ist ein O-Nigiri-Former. Mit ihm kann man sehr einfach Reisbällchen formen, wie sie eigentlich sehr bekannt sind. Gibt es auch in Anpanman- oder Hello-Kitty-Form, aber ich bin da eher ein Purist. Außerdem sehen diese Figuren sowieso meistens erst nach dem entsprechendem aus, wenn man sie dekoriert. Zu viel Aufwand! Und unten sind Nigiri-Former, einmal für eckiges und einmal für rundes Nigiri.

Eigentlich kein Bento-Accessoire, aber trotzdem sehr nützlich. Auch darin kann man Götterspeise in Form gießen. Aber auch zum Beispiel Saucen portionsweise einfrieren. Praktische Helferlein.

Bento Organisation

Um so viel Bento-Zubehör auf einen Blick greifbar zu haben, ist ein bisschen Ordnung nötig. Ich bin nicht so der ordentliche Mensch, weshalb es für mich umso wichtiger ist, dass alles seinen Platz hat. Ich habe mir also von IKEA zwei Minikommoden gekauft, meinen Freund gebeten, sie aufzubauen und dann habe ich sie Safrangelb angestrichen, damit sie zum Rest der Küche passen. Wie man unschwer erkennen kann, habe ich die beiden obersten Reihen freigelassen, um meine Bento-Boxen staubfrei zu verstauen.


Die Schubladen habe ich mit Geschenkpapier, das um Papp-Rechtecke gewickelt wurde, ausgelegt. Sieht sehr süß aus, nicht war?


Im oberen freien Raum habe ich sämtliche meiner Bento-Boxen untergebracht, und ich hoffe (oder vielmehr, mein Freund hofft), dass es nicht mehr allzu viele werden. Auf der freien Fläche oben sind meine Sushi- und Nigirihelfer, meine Eiswürfelbehälter, und meine Zuckerherzen, farblich sortiert...


Die obersten Schubladen:

Erste Schublade: Boxen für Nebengerichte (wie Desserts und Obst) und Silikonformen.
Zweite Schublade: Saucenbehälter, Gewürzbehälter und Pieker.
Dritte Schublade: Ausstechformen und Pfannkuchenform.


Zweite Reihe:

Erste Schublade: Easy Punches, Trenngras und Schablonen zur Dekoration.
Zweite Schublade: Besteck
Dritte Schublade: Kinchakus und Nigiri-Sushi-Halterung für meine Häschen-Bento-Box.


Und in den beiden untersten Reihen sind die verschiedenen Süßigkeiten, die wir uns vorgenommen haben, irgendwann mal aufzubrauchen ^.^.